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Sonntag, 12. August 2012

Viru Folk Festival - Käsmu rockt (10.-12.8.2012)

Ach wie schön ist es wieder da zu sein. Mein Tallinn, ich hab Dich zurück, oder Du mich? Hast Du mich auch so sehr vermisst wie ich Dich? Endlich wieder Käsechips bis zum abwinken, Mahe Kurk und bezahlbares Bier, ganz ohne Spritgeschmack. Das sind die besten Aussichten.

Am Fährhafen wartet Ivica schon auf mich und darauf, dass ich sie einsammel und mit nach Vösu nehme. Bevor wir Heim fahren gehen wir aber noch in meinen Lieblingssupermarkt in Pirita und ich decke mich mit allem ein was ich die letzten drei Wochen so schmerzlich vermisst habe.



Das folgende Viru Folk Festival war ein toller Spass. Drei Tage lang verschiedene nationale und internationale Künstler die auf den im ganzen Ort verteilten Bühnen Musik machen. Dazu herrliches Wetter und viele nette Menschen die den Sommer genießen so lange er dauert. Ich komme sogar zum Tanzen in Tansklubi, Volkstanz par excellance. Es kümmert zum Glück niemanden, dass ich es eigentlich gar nicht richtig kann. Und so fahre ich erst im Morgengrauen wieder nach Hause. Eine großartige Nacht.



Zum Abend wieder ein ganz spezielles Sonnenunter- gangsszenario. Dieser Ort hat wirklich eine besondere Energie, sogar Marineschiffe leuchten hier gülden.

Dienstag, 17. Juli 2012

Hello Helsinki, Germany ist calling...

Nun ist die Fähre gebucht und es ist offiziell. Am Donnerstag den 19.7.2012 um 10.30h verlasse ich Estland auf dem Seeweg, schnief.

Ich bin etwas traurig das liebgewonnene Land und die netten Leute hier zurück zu lassen. Ich würd sie ja mitnehmen, sie können und wollen aber wohl nicht. Da kann man nix machen.

Neugierig bin ich inzwischen aber auch auf Finnland, seine Einwohner und seine Hauptstadt. Die Finnen sollen ja Weltmeister des Designs sein. Unvorstellbar aber wahr. (Wenn ihr gesehen hättet wie die ihre Wohnwagen mit Kitsch zugekleistert haben würdet ihr es auch anzweifeln). Habe ja lange keine neuen Europäer mehr hautnah kennen gelernt. In Estland bin ich immerhin fast vier Wochen  gewesen. Sowas passiert wenn man ohne Plan unterwegs ist, aber ich bereue nix. 

Die Wetterprognose hat für übermorgen bereits besseres und wärmeres Wetter angesagt. Also "time to move". Das trockene, warme Wetter ist für die geplanten Wasserwanderungen absolut unerlässlich, schließlich bin ich aus Zucker und bekennender Warmduscher.


Gegen Abend fängt sich das Wetter meist wieder


Ob ich wohl Sigrid in Helsinki treffe? Vielleicht macht sie ja vor mir von dort Meldung. Ich lasse mich überraschen. Damit wir dann wieder eine anständige Grillparty mit reichlich Knobibutter bestreiten können habe ich auch endlich die zerbrochene, verunfallte Knoblauchpresse ersetzt. Unserer Wiedersehensfeierlichkeit steht demnach nichts mehr im Weg.




Gestern war es sehr windig, aber dafür trocken und meist sonnig, lediglich der Hintergrund aus schwarzen Regenwolken hängt furchteinflössend über der Stadt. Aber irgendwie ist der Wurm drin, ich hatte einen Stubenhocker Tag. Ausser Besichtigungen ist das Programm hier eben eingeschränkt, kein passendes Revier für das Kajak, und da ich das Womo nicht bewegen will ist der Radius klein und mir ist nicht nach Kunstmuseum. Aber alles nicht schlimm, denn das Buch, das ich gerade lese, leistet seinen Beitrag. Es ist schrecklich fesselnd und ich wechsle stündlich zwischen surfen im Netz und lesen auf dem Fletzsessel.


Fischerkaten



Da Finland ja um einiges teurer als Estland ist und es auch so einiges gar nicht zu kaufen gibt habe ich heute nachmittag immerhin schon einige Hamsterkäufe getätigt. Auf keinen Fall darf ich vergessen morgen für günstige 1,32 € zu tanken. Da ich spätestens um 9.30h beim Check-in der Fähre gewesen sein muss wird das am Abreisetag wohl etwas knapp. Schließlich will ich ausschlafen.

Typischer Bauenhof, Ende 19 Jahrhundert




An meinem letzten Tag habe ich mich dann doch noch entschlossen das Freiluft-Museum zu besuchen. Es liegt kurz hinter dem Stadtteil Kristiine, den die Estonier vorrausschauend nach mir benannt haben. Wie passend, wo ich doch nun bald hierher ziehe ;o)

Das war eine gute Entscheidung, also die Sache mit dem Ausflug.  Das Wetter ist super, alles passt. Das macht den Abschied nicht leichter, aber dafür hinterläßt es keinen üblen Nachgeschmack aufgrund des Sommerlochs das sich über oder unter mir aufgetan hat. Die ganze Anlage strahlt, wie fast alle was die Esten anfassen, eine besondere, schlichte Schönheit aus. Unglaublich wie die das machen. Mit ganz wenig, ganz viel erreichen. Die Fotos stammen alle von dort.

Vorratskammer
Gute Stube




Zu guter letzt vergebe ich 10 Punkte nach Estland - nach oben muss schließlich noch Raum für Steigerungen sein, wer weiss, vielleicht verdient sich Helsinki die Höchstpunktzahl von 12 im Grand Prix der europäischen Hauptstädte - und beginne Pläne für ein baldiges Wiedersehen zu schmieden. Allzu lange wird es hoffentlich nicht dauern. Und der Weg mit der Fähre von Rostock ist bestimmt auch nicht ganz so langwierig wie die Reiseroute die ich gewählt hatte. Schön war's.






Tschüß und bis bald Estonia.

Montag, 16. Juli 2012

Tallinn, Souvenirs, Souvenirs

Heute hatte ich noch einmal Besuch von Ivica. Sie hatte einen Termin in Tallinn und wir sind hinterher zusammen Essen gegangen. Das Restaurant lag in der Altstadt, im Hinterhof mit einem tollen Garten. Das Wetter ließ draussen sitzen leider nicht zu, aber drinnen war es auch schön und vor allem lecker.




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Bei dem anschließenden Besuch in der Stadt habe ich mich nach ein paar hübschen Mitbringseln umgesehen. Denen, die sich fragen was ich ihnen von der Reise mitbringen könnte, möchte ich eine kleine Vorauswahl schicken. Wenn ihr dann am Ende leer ausgegangen seid, sagt euch voller Dankbarkeit: Oh wie schön, dass sie mir nichts mitgebracht hat.

Die nächste Verwandschaft von Chucky der Mörderpuppe

Hasi, Du stehst doch auf Schafe..?
















Stellt euch eure geheuchelte Freude beim Anblick einer dieser Horrorkatzen vor. Das würde einer schauspielerischen Glanzleistung gleich kommen...
Es handelt sich dabei übrigens um Vasen, falls das jemandem entgangen sein sollte.














Oder wie wäre es mit einem Stück Estonischer Keramik? Wahrscheinlich Made in China.



Nein Mi, ich habe Mitleid, ich werde sie nicht kaufen.





Berühmt berüchtigt sind auch Estlands Leinenerzeugnisse. Schwester S. sammelst Du nicht Kühe? Und war der Brotkorb nicht grad übern Jordan gegangen?









Und wenn es mal ein bisschen teurer sein darf, dann wird es auch gleich richtig scheußlich. Fabergé würde sich im Grab umdrehen wenn er davon wüsste.

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 Schönes gibt es aber auch.




Was mir aber wirklich gefallen hat war das bestrickte Fahrrad. Die lustige Dame die es kreiert hat, hat es noch ständig in Gebrauch. Und wenn es nicht benutzt wird, dekoriert es eben das Schaufenster ihres Strick-Design-Shops in der Tallinner Altstadt.














Oder mein Lieblingscafé

Aber gerade weil es hier soviele schöne, ästhetisch ansprechende Dinge zu sehen gibt muss ich mich bei der Auswahl der feilgebotenen Souvenirs wirklich wundern. Nun ja das Angebot wird ja bekanntlich durch die Nachfrage bestimmt...

Und allen, denen die hier gezeigten Dinge vielleicht gefallen haben, oder zumindest Auszüge davon, möchte ich sagen, dass ich keinesfalls ihre Gefühle verletzen wollte. Aber es ist dann wohl unumstößlich klar, dass unsere Geschmäcker recht verschieden sind. Das kommt in den besten Familien vor. Und über Geschmack lässt sich ja eh nicht streiten.

Samstag, 14. Juli 2012

Tallinn, Estonia, Unternehmungen

Heute morgen um 11 Uhr bin ich nichts ahnend was der Tag so bringt, einfach mal mit dem Fahrrad los gefahren. Eigentlich ähnlich wie zu dieser Reise, komplett ohne wirklichen Plan und richtiges Ziel. Nach fünf Stunden bin ich nun etwas derangiert und abgekämpft wieder zu Hause angekommen. Der obligatorische Regenguss ist selbstverständlich nicht ausgeblieben. Und auf den Großeinkauf konnte ich trotz fehlenden Korbes am Rad natürlich auch nicht verzichten. Und ich habe mich auch mal wieder in irgendwelchen Wälder verfahren, ohne das wäre es einfach langweilig. Aber ich kann darüber inzwischen nur noch lachen. Bis jetzt bin ich ja noch nicht weg gekommen, das muss wohl so.



Ich habe richtig was an Sehenswürdigkeiten geschafft und das obwohl ich vom rechten Weg abgekommen bin. Zuerst habe ich das Brigittenkloster angeschaut. Sehr, sehr groß. Sieht toll aus, reicht aber wenn man von aussen guckt, find ich. Es stehen auch nur noch einige Mauer, viel ist nicht nachgeblieben.

Brigitten Kloster


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Teletorn

Danach bin ich dann Richtung Fernsehturm und botanischem Garten abgebogen. Die Gegend kam mir bekannt vor, aus der Ecke war ich angereist. Ich erinnerte mich an meinen Lieblingssupermarkt, den ich gesehen hatte und bin erstmal stramm dahin geradelt. Dort gibt es nämlich besonders leckere Zimt-Teilchen. Und nach eine Radtour kann ich bestimmt fast ganz ohne schlechtes Gewissen eins davon vertilgen.

So sehen 175 m von oben aus
Die Richtung zum Überwintern steht fest
Die Aussichtsplatform des Fernsehturms bietet ein tolle Panorama. Innen ist alles sehr modern und skandinavisch chic gestylt. Da Wochenende ist, ist es allerdings recht voll, sodass ich es nicht besonders lange aushalte. Zuviele Menschen, einige davon ziemlich ungeduscht.





Informations Mushrooms


Panorama Aufnahmen muss ich wohl noch üben

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 Bontanischer Garten

Da sich das Wetter noch hält mache ich den nächsten Stop beim botanischen Garten. Es gibt ein kleines Gewächshaus mit allerlei aussereuropäischen Pflanzen.


Botanischer Garten aus dem Fernsehturm betrachtet



Der ganze Park ist sehr sorgfältig angelegt, sogar die Vogelscheuchen sind anständig angzogen.




Ich spaziere ganz gemütlich einmal komplett aussen herum und eine Stipvisite im Rosengarten rundet meinen Besuch ab. Unglaublich wie toll und intensiv es dort riecht. Vielleicht kann man es sich vorstellen wenn man die Fülle an verschiedenen Rosenarten sieht die dort gezogen werden. Mit dem passenden Foto wäre es natürlicher leichter, hab ich aber nicht :o)




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Am Abend treffe ich dann auch die beiden Hamburger Julia und Bernd zusammen mit ihrer kleinen Mila wieder. Da Bernd leider krank ist gehen Julia und ich alleine am Strand noch ein gemütliches Bier trinken, das wir zuvor dem Pizzabudenbesitzer aus den Rippen leiern mussten, denn es war eigentlich schon zu spät zum Bier verkaufen. Auf dem Weg zum Strand kann ich dann grad noch diesen Sonnenuntergang einfangen.

Donnerstag, 12. Juli 2012

Tallinn, Estonia

Gestern bin ich in Tallinn angekommen. Ich hatte schon nicht mehr damit gerechnet , dass ich mich jemals trennen kann, aber wie man sieht...




  
 
Der Campingplatz in Tallinn für den ich mich entschieden habe liegt im ehemaligen Olympischen Dorf sehr idyllisch direkt am Wasser. Eigentlich eher ein Standplatz als ein Campingplatz, aber ich habe schon soviele Leute darüber lästern gehört, ich finde sie haben ihm unrecht getan.


Ein unschönes Erlebnis gibt es allerdings doch zu berichten. Bevor ich mit dem Womo auf den Übernachtungsplatz fahre schaue ich mich meist zu Fuß nach dem richtigen Plätzchen um, schließlich bleibe ich ja ein paar Tage. Als ich es gefunden habe gehe ich zurück zum Womo, da kommt mir ein deutsches Pärchen in ihrem Womo entgegen und parkt just in der Lücke ein die ich mir erwählt hatte. Es ist eh alles recht eng, aber der Platz reicht für zwei, also fange ich an einzuparken.

Die Mutti ist grad noch dabei ihren Gatten in die Parklücke zu winken als ich ankomme. Ich muss rückwärts einparken - ohne dass mir jemand sagt wo es langgeht - und fange an mich reinzuzirkeln. Und während ich noch den ersten Einschlag getan habe baut sich die blöde Kuh auch schon vor meinen Wagen auf und gestikuliert wild vor sich hin... ich solle doch noch ein bisschen weiter nach rechts fahren, interpretiere ich ihre freundliche Körpersprache. Hatte ich auch vor, ich möchte ja auch meine Ruhe haben, nur steht steht grad eine wild rum hampelnde Schnepfe vor meinem Womo sodass ich gar nicht rausfahren kann um mein Womo an richtigen Platz zustellen... So blöd muss man erstmal sein.

Ich bin ja auch ein Freund davon seine Meinung kund zu tun, keiner kann Gedanken lesen, aber das war mir doch ein bisschen zu blöd. Die beiden gehen nun nur noch mit hocherhobener Nase an mir vorbei, für ein "Guten Tag" oder "Hallo" hat es dann von beiden Seiten nicht mehr gereicht. Sie ind inzwischen abgereist und ich muss mich nicht mehr über sie ärgern.




In fussläufiger Entfernung liegt ein großer Badestrand und es gibt viele tolle Jachten zu bestaunen. Wenn ich nur jemanden finden würde der mich mit nimmt auf seine Reise... das wäre toll, ein ausgedehnter Segeltörn auf der Ostsee bei dem traumhaften Wetter das wir haben. Zum Abend gibt es einen herrlichen Begrüßungssonnenuntergang.





Am nächsten Tag mache ich mich auf in die Stadt. Spontan mit dem Fahrrad, das Wetter ist so schön. Man braucht etwa 25 Minuten um die Altstadt zu erreichen. Einen Großteil der Strecke fährt man die Ostseebucht entlang. Das Wasser ist auch hier sehr malerisch mit Findlingen gespickt. Gegenüber, direkt in der City legen die großen Fähren an und ab, es herrscht rege Betriebsamkeit.

 

Innerhalb kürzester Zeit habe ich mich unsterblich verliebt. Ich werde wohl nach Tallinn ziehen müssen. Es gefällt mir ausserordentlich gut. Wie löse ich bloß das Sprachproblem. Naja, wo ein Wille ist, ist ein Weg. Im nächsten Blog werde ich euch die herrlich Altstadt zeigen, dann könnt ihr mich vielleicht besser verstehen und schon darauf freuen mich dann mal in meiner neuen Heimat zu besuchen...

Mittwoch, 11. Juli 2012

Lahemaa, Estonia, Abschied






Der Lahemaa Nationalpark hat sich mit dem Sonnenuntergang zum Abschied nochmal Mühe gegeben. Die See war so ruhig, dass ich mein Boot am liebsten wieder vom Dach geholt hätte, aber es soll ja nun weiter gehen nach Tallinn, also zügele ich mich. Aussserdem ist es fast elf Uhr, nicht ganz die ideale Zeit für einen Paddeltörn. Ich habe das Gefühl ich werde wieder kommen.











Dienstag, 10. Juli 2012

Lahemaa, Estonia, Sehenswürdigkeiten

Auch hier in der Umgebung gibt es einige schöne von Menschen geschaffene Dinge zu entdecken. So habe ich auf einem Ausflug das Gut Kolga und Palmse Mois besucht. 

Besonders beeindruckt hat mich die Größe des Herrenhauses in Kolga. Leider ist der bauliche Zustand sehr schlecht, wie man sieht. Der Großteil der Anlage ist bereits verfallen, aber die Atmosphäre von etwas großem, leider vergangenem, hängt immer noch in der schwülen Sommerluft. Ich liebe es in dieses Gefühl einzutauchen und kann mich dem nur schwer entziehen. Es rührt immer aufs Neue etwas in mir und es fällt mir schwer wieder zu gehen.
























Ganz anders beim Palmse Mois. Es wurde während der ganzen Sowietzeit in Schuss gehalten und gepflegt. Es fehlt ihm allerdings an der romantischen Ausstrahlung der vergangenen Zeiten, es ist alles zu perfekt und schrecklich überlaufen. Man gewöhnt sich so schnell an die Einöde, dass man sich schnell von größeren Menschenmengen gestört fühlt. Für das gegenseitige sich auf die Füsse treten auch noch 6,- Euro zu bezahlen hat mich von einer eingehenderen Besichtigung abgehalten.




Viel schöner ist es dann aber doch in der Natur. Ivica hat freundlicherweise wieder an mich gedacht und hat mich mit ihrem Mann und den beiden Kindern auf einen Ausflug zum nächstgelegenen Hochmoor geschickt. Jürg hatte bereits von seinem spröden Charme berichtet.





Die Landschaft ist einmalig und das intensive Erleben der Natur ist Balsam für die Großstadt-Seele. Der Pfad ist wohl so etwa 4,2 km lang und führt auf Bohlen durch das Hochmoor. Das Wetter hat sich etwas gebessert und nach kurzer Zeit muss ich mein langes T-Shirt wieder ausziehen, es ist einfach zu heiss. Leider haben wir vergessen Badesachen einzupacken, es gibt tatsächlich auch einen See zum schwimmen. Aber wenn ich ehrlich bin wäre ich in die braune Brühe wohl eher nicht so gerne reingesprungen. 







Als wir am Ende des Holzbohlenweges angekommen sind stellen Jonek und ich mit Erschrecken fest, dass der Weg zurück zum Auto nochmal so lang ist... und das bei der Hitze und mit den beiden Kleinen im Schlepptau. Ich habe mich heroisch geopfert und bin  alleine zurück zum Wagen gelaufen, da die Kinder wahrscheinlich viel zu kaputt gewesen wären. Somit hatte ich also im Anschluss an den schönen Spaziergang noch einen gemütlichen kleinen Gewaltmarsch zum Parkplatz.


Blick vom Aussichtsturm

Ich freue mich sehr über euer reges Interesse an meinem Blog, für Anregungen, Wünsche und Tips wäre ich dankbar. Und für alle denen ich es noch nicht persönlich berichtet habe (viele dürften es nicht mehr sein) ich habe auch einen Leser in Indien, sagt meine Statistik. Ich halte es für sehr unwahrscheinlich, dass er sich nur zufällig auf meine Seite verirrt hat.